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Drag-Racing

Drag-Racing, auch Beschleunigungsrennen genannt, sind relativ kurze Motorsportrennen, die meist mit speziell getunten Automobilen oder Motorrädern ausgetragen werden. Sie finden traditionell als Duell zwischen zwei Fahrzeugen über eine Strecke von einer Viertel- oder Achtelmeile (201 beziehungsweise 402 Meter) statt.

Die Geschichte der Drag-Races

Die Geschichte der Drag-Races geht beinahe so weit zurück wie die Motorfahrzeuge selbst. Einen ersten Popularitätsschub erlebten sie während der Boomjahre nach dem Zweiten Weltkrieg, als besonders in den Vereinigten Staaten getunte Fahrzeuge immer populärer wurden. Schnell entwickelte sich eine illegale Rennszene, und auch in Büchern und Filmen wurde das Thema aufgegriffen.

Als die Polizei immer mehr gegen die Straßenrennen vorging, entwickelte sich eine Bewegung, die die Drag-Races aus der Illegalität hohlen wollte. Die Rennen wurden nun auf abgesperrten Stecken, Flugplätzen oder Salzseen ausgetragen. Mit der National Hot Rod Association (NHRA) wurde in den 1950er-Jahren der erste Interessenverband gegründet, der auch verbindliche Regeln festlegte. Seit präzise Zeitmessungen möglich sind, werden von der NHRA auch Rekorde zertifiziert.

Drag-Races heute

Heute sind illegale Straßenrennen, auch in den Vereinigten Staaten, eine Randerscheinung geworden, die legale Form der Sportart hat sich aber durchgesetzt. Die Rennen werden meist entweder von der bereits erwähnten National Hot Rod Association oder der rund zwanzig Jahre jüngeren International Hot Rod Association (IHRA) ausgetragen und reglementiert. Wichtigste Rennserie ist die NHRA Mello Yello Drag Racing Series, die alljährlich in vier Kategorien, drei für unterschiedliche Automobiltypen und eine für Motorräder, ausgetragen wird.

Auch in Europa, Asien, Südamerika und Neuseeland gibt es Drag-Races. In Deutschland ist der iNitrolympXi auf dem Hockenheimring das wichtigste Drag-Race.